|
|
 |
«Wir haben gezahlt, also bleiben wir hier» |
| Audimax soll weiterhin besetzt bleiben - Vorlesungen im öffentlichen Raum geplant |
| «Wir haben gezahlt, also bleiben wir hier» |
Die protestierenden Studenten haben am Dienstagabend mehrheitlich für eine Fortführung der Audimax-Besetzung gestimmt - auf unbegrenzte Zeit.
ERLANGEN (bjk) – An der Diskussion mit anschließender Abstimmung haben sich rund 500 Studierende beteiligt. Abgestimmt wurde darüber, ob man das Audimax weiterhin, und zwar unbefristet, besetzt halten oder auf andere Formen und eine neue Strategie des Protests bauen sollte.
Die zweite Alternative hätte eine freiwillige Räumung zum morgigen Freitag mit der Option einer Wiederbesetzung nach einigen Wochen vorgesehen, falls von Seiten der Universität und Politik auf die aufgestellten Forderungen nicht ausreichend eingegangen worden wäre. Eine sehr deutliche Mehrheit entschied sich für eine weitere Besetzung. Nach der Abstimmung meinte eine Studentin begeistert und mit Hinblick auf die Studiengebühren: «Wir haben gezahlt, also bleiben wir hier.»
Mit zur Eindeutigkeit der Entscheidung mag auch ein Vortrag des kürzlich emeritierten Saarbrücker Germanistik-Professors Lutz Götze zum Thema «Widerstand der Studentenschaft 1968 und heute» beigetragen haben. In diesem und der sich darauf entsponnenen Diskussion stellte er die Bologna-Reform grundsätzlich in Frage und ermutigte die Studenten zum Weiterführen ihres friedlichen Protests.
Gäste aus anderen Unis
Auch studentische Vertreter der anderen besetzten Universitäten und Hochschulen in Bayern sprachen den Studenten Mut zu. Parallel zur Abstimmung über die weitere Vorgehensweise trafen sich diese in Erlangen. Das Treffen sollte der weiteren Vernetzung und Beratung über gemeinsame Strategien und Vorgehensweisen dienen. Dies war das zweite seiner Art, nachdem die Vertreter bereits letzten Mittwoch Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch in Würzburg einen zusammen abgestimmten vorläufigen Forderungskatalog überreichten.
Bis auf Weiteres wird das Audimax also eine Art neues «Kulturzentrum» bleiben. Nachts schlafen die Studenten dort und tagsüber gibt es dreimal täglich Essen sowie die Möglichkeit zu Diskussion und Mitarbeit - bis auf die Lernphasen, in denen Ruhe herrscht. Ein Blick auf das von den Besetzern ausgearbeitete gestrige Programm zeigt für den Abend geplante Gespräche mit Vertretern der Universität sowie eine Diskussion mit der Vize-Präsidentin Johanna Haberer zum Leitbild der Universität. Anschließend war erneut eine Band angekündigt.
Für nächste Woche seien, wie aus Studentenkreisen verlautet, Vorlesungen und Seminare im öffentlichen Raum, etwa auf dem Hugenottenplatz, geplant. |
| 3.12.2009 |
 |
| ©
ERLANGER NACHRICHTEN |
|
|
|
| | Artikel empfehlen | E-Mail an die Redaktion | Zur Druckversion |
|
 |
ANZEIGE |
| |
KOLUMNE

|
| |
35. BARDENTREFFEN
|
| |
Aktuelle Videos
|
| |
Bild des Tages
 Für eine größere Ansicht: Klick aufs Bild!
|
| |
RATGEBER Diese Seiten sind echtes Geld wert! Vergleichen Sie hier:Alle Ratgeber auf einen Blick finden Sie hier: |
| |
ANZEIGE |
| |
Sommerferien 2010
|
| |
Bäderserie
|
| |
Alles was wichtig ist rund um die Szene in Nürnberg und noch viel mehr gibt es in der
Szene Extra!Einfach mal reinklicken |
| |
ANZEIGE |
| |
Nordbayern auf Twitter
|
| |
Bildstrecken
|
| |
|