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Mit Pfiffen und Parolen gegen «Bildungsklau« |
| Rund 1500 Demo-Teilnehmer - Uni-Rektor zeigt Verständnis für Forderungen - Audimax bleibt weiter besetzt |
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Etwa 1500 Studierende und Schüler nahmen an einer Demonstration teil. Uni-Rektor Grüske nahm im Audimax Stellung zu den Forderungen. Die Universität bleibt besetzt.
Rund 1500 Studenten und Schüler haben am Freitag an einer Demonstration für bessere Bildung teilgenommen. «Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut!« war eine der Parolen der Demonstranten. Der Zug ging vom Audimax in der Bismarckstraße zum Kollegienhaus und Schlossplatz und über den Martin-Luther-Platz wieder zurück zur Universität.
Die Demonstration startete 45 Minuten verspätet, da Rektor Karl-Dieter Grüske zuvor Stellung zu den am Vormittag übermittelten Forderungen der Studierenden genommen hatte.
Der am Donnerstagabend fertig gestellte Forderungskatalog umfasst folgende fünf Hauptpunkte: die Einführung einer verfassten Studierendenschaft, die Abschaffung der Studiengebühren, die Überarbeitung der Studienreform, die Verbesserung der Studienbedingungen und Bildung als Sache des Bundes.
Grüske, ein «klarer Befürworter« der Studiengebühren, sei «gerne gekommen« und zeigte sich «beeindruckt« von der Zahl der Protestierenden. Er stimmte im Audimax dem überwiegenden Teil der Forderungen zu und erwähnte etwa bereits laufende Nachbesserungen an der Studienreform.
Bei manchen Punkten sei die Uni-Leitung jedoch der falsche Ansprechpartner, so Grüske
Während der Demo sprachen ein Vertreter der IG Metall, der SPD und der Linken auf dem Schlossplatz ihre Solidarität aus. Die Demonstranden stimmten allerdings mehrheitlich für einen Abbruch der Rede des Linke-Vertreters.
Am Donnerstagabend bereits wurde eine Fortführung der Besetzung bis Montag beschlossen. Mehrere Uni-Dozenten haben inzwischen ihre Zustimmung und Unterstützung kundgetan.
bjk |
| 21.11.2009 |
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