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Der Kampf gegen Intoleranz und Rassismus geht jeden an |
| Nach dem Mord an einer Muslima in Dresden: 250 Bürger nahmen an dem Schweigemarsch und der Kundgebung teil |
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250 Menschen haben mit einem Schweigemarsch vom Rathausplatz zum Hugenottenplatz und einer anschließenden Kundgebung ihren Abscheu über die Ermordung der kopftuchtragenden Muslima Marwa El-Sherbini ausgedrückt, die am 1. Juli während einer Verhandlung des Dresdner Landgerichtes erstochen worden war.
ERLANGEN (rak) - «Die Würde des Menschen ist in Dresden mit Füßen getreten worden», sagte Bürgermeisterin Elisabeth Preuß. Sie nannte die Tat «ein schändliches Verbrechen» und sprach den Hinterbliebenen ihr Mitgefühl aus.
Zu der Aktion hatte der Ausländer- und Integrationsbeirat aufgerufen. Bei der Kundgebung sprachen neben Bürgermeisterin Preuß Pfarrer Elmar Hüssam für den Friedensweg der Religionen, Frank Riegler für die Aktion Courage, Hannah Bander für die Jüdische Kultusgemeinde, Helene Decker für die Spätaussiedler und Ayse Cindilkaya für die Erlanger Muslime.
Alle Redner betonten die Verantwortung jedes einzelnen, sich dafür einzusetzen, dass Intoleranz und Rassismus in Deutschland keinen Platz haben: Die Tat gehe alle an, unabhängig von der Religion oder der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Ethnie.
Die Muslima Cindilkaya bedankte sich am Ende der Veranstaltung im Namen aller Erlanger Muslime für die Unterstützung und Solidarität. |
| 25.7.2009 |
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